Was wir tun

Rund 75 ehrenamtliche Helfer engagieren sich seit vielen Jahren für die Arbeit der Hilfsgemeinschaft. Täglich fahren sie von der Lotharstraße in Bonn, wo sich unsere Zentrale befindet, rund 170 Essen zu Alten, Kranken oder Behinderten im gesamten Stadtgebiet.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens 2013 berichteten einige der Helfer aus ihrer Arbeit: Annemarie Hebermehl ist eine Frau der ersten Stunde. Noch vor der offiziellen Gründung des Vereins „Essen auf Rädern – Altenbetreuung-Hilfsgemeinschaft e.V.“ im Herbst 1963 hatte sie ihre ehrenamtliche Arbeit für die Organisation und für die Betreuten begonnen. Bis vor wenigen Monaten war sie immer noch selbst unterwegs. Das heißt: Sie fährt Essen zu den Menschen, hat immer Zeit für ein persönliches Wort und viele Kontakte aufgebaut. Zusammen mit Ursula Schultz, Heinrich Venhaus und Ulrike Wimmer ist sie auf der „Tour 6“ unterwegs, dazu gehören die Region Brüser Berg, Lessenich, Messdorf und Impekoven.

Essen auf Rädern in Bonn

Abwechselnd fahren sie mit anderen Helfern etwa 20 Essen pro Tag und Tour aus, sind auf der rund 35 km langen Tour immer zu zweit unterwegs: einer fährt, einer bringt die Mahlzeit ins Haus oder die Wohnung. „Wir geben nicht nur ein Essen ab, sondern reden mit den oft alleinstehenden Menschen, wissen wie es ihnen geht, werden manchmal so etwas wie Vertrauenspersonen“, erzählt Ulrike Wimmer. „Die Menschen freuen sich sehr, dass sie eine solche Ansprache bekommen“, ergänzt Ursula Schultz. Für Heinrich Venhaus, Annemarie Hebermehl und viele andere reichte der Kontakt zu Betreuten schon mal bis hin zur Hilfe beim Umzug ins Seniorenheim oder gar der Beerdigung. Alle vier sind sich einig, dass die Arbeit nicht nur den Betreuten zu Gute kommt, „sondern sie gibt auch uns sehr viel“. Sie alle, heute selbst nicht mehr ganz jung, haben das richtige Ehrenamt gefunden. „Mit Menschen zu tun zu haben, für sie da sein zu können, das ist eine schöne Aufgabe.“

Die Helferinnen und Helfer sind unersetzlich für Essen auf Rädern. „Ohne unsere vielen Ehrenamtlichen könnten wir unsere Arbeit nicht machen und das Essen nicht so günstig anbieten“, sagt Dr. Günter Grabs, Vorsitzender des Bonner Vereins. „Sie bringen ihre Zeit ein, oft auch Auto und Sprit, und vor allem ihre Zuwendung zu anderen.“ Es geht eben um mehr als das leibliche Wohl...

Was wir noch tun

  • Bei geringem Einkommen helfen wir Ihnen bei der Beantragung von Zuschüssen
  • Beantragung des Bonnausweises
  • Weihnachtsfeier